Der Grundgedanke dieses kollektiven Stadthauses ist es eine nutzungsneutrale und langlebige Struktur bereitzustellen die aktuellen Bedürfnissen entspricht, aber elastisch auf sich verändernde Anforderungen reagieren kann. Das modular aufgebaute, offene Tragwerk ermöglicht individuelle Anpassungen in der Grundrisszuordnung und Grundrissgestaltung. Die Integration von Sonderwohnformen wie Clusterwohnungen, Wohngemeinschaften, Großwohnungen oder Atelierwohnungen werden dadurch erleichtert. Die sich fächerförmig aufspannenden Grundrisse im höheren Gebäudeteil minimieren Erschließungs- und Gangflächen. Eine speziell, vorgesetzte Raumzone zwischen kollektivem Stiegenhaus und Zimmer-Trakt stellt mit seinen unterschiedlichen Anknüpfungspunkten individuell aneigenbares Raumpotential zu Verfügung.