In der Erweiterung von Hebertshausen (einem Dorf in der nördlichen Metropolregion Münchens) wird die historisch gewachsene Dorfstruktur mit ihrer Kulturlandschaft im Übergang von Moorlandschaft zum Dachauer Hügelland in Beziehung gesetzt. Die Bebauung folgt der Idee von Flurstücken als Teil der Kulturlandschaft. Die Flurstücke sind so konzipiert, dass sie jeweils für sich realisiert werden können und eine Variation unterschiedlicher Typologien erlauben. In ihrer Wiederholung, der unterschiedlichen Anordnung und Programmatik eröffnen sie eine differenzierte Entwicklung und jeweils spezifische Identität stehen aber konzeptionell in einem engen Zusammenhang.